Herzlich willkommen im Landhaus „Zu den Rothen Forellen“

Ein Haus der Dr. Lohbeck Privathotels

Geschichte

Geschichte vom „Landhaus zu den Rothen Forellen“
Bereits vor einigen hundert Jahren war das heutige Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ in Ilsenburg eine beliebte Raststätte und Herberge für Reisende im Harz, die von hier aus den Brocken bestiegen.

Die Liste berühmter Namen verpflichtet auch uns, diese Tradition der Gastlichkeit fortzusetzen, um den Ruhm des Hauses gerecht zu werden. Der Schriftsteller Heinrich Heine stieg in diesem Haus ebenso ab wie Friedrich Schiller mit seiner Frau. Der skandinavische Märchendichter Hans Christian Andersen machte bei seinen langen Reisen im idyllischen Ilsenburg ebenso Station wie Zar Peter und der deutsche Kaiser Wilhelm.

Und noch heute dürfen wir in unserem Hause Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kunst willkommen heißen, die dem weit über die Grenzen des Harz hinaus reichenden Ruf des Landhauses „Zu den Rothen Forellen“ und seiner ausgezeichneten Gastronomie folgen.

Gastronomie mit langer Tradition

Eingang des Landhauses „Zu den Rothen Forellen“Bereits vor einigen hundert Jahren war das heutige Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ in Ilsenburg eine beliebte Raststätte und Herberge für Reisende im Harz, die von hier aus den Brocken bestiegen.

Die Liste berühmter Namen verpflichtet auch uns, diese Tradition der Gastlichkeit fortzusetzen, um den Ruhm des Hauses gerecht zu werden. Der Schriftsteller Heinrich Heine stieg in diesem Haus ebenso ab wie Friedrich Schiller mit seiner Frau. Der skandinavische Märchendichter Hans Christian Andersen machte bei seinen langen Reisen im idyllischen Ilsenburg ebenso Station wie Zar Peter und der deutsche Kaiser Wilhelm.

Und noch heute dürfen wir in unserem Hause Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kunst willkommen heißen, die dem weit über die Grenzen des Harz hinaus reichenden Ruf des Landhauses „Zu den Rothen Forellen“ und seiner ausgezeichneten Gastronomie folgen.

Epilog

Über 400 Jahre Geschichte …

Unsere Geschichte in eine Zusammenfassung zu bringen ist kaum möglich, ohne auf Details, Anekdoten und Geschichten zu verzichten. Könnten die Wände des Hotels erzählen, es würde sich Stoff für mehr als nur einen Roman ergeben.

Für uns bedeutet die lange Geschichte eine gastronomische Tradition, der wir uns verpflichtet fühlen, verpflichtet mit dem Blick nach vorn, ohne die Vergangenheit aus dem Auge zu verlieren. Sie, verehrte Gäste, werden die Geschichte des Hauses weiter schreiben und wir sind dabei gern Ihre Gastgeber.

16./17. Jahrhundert

Vom „Campe’schen Hof“ zum „Stöltenkrug“

16. Jahrhundert – Campe’scher Hof

Der Ursprung des Landhauses „Zu den Rothen Forellen“ reicht zurück bis ins späte 16. Jahrhundert, als, einhergehend mit dem durch die Hüttenindustrie bedingten wirtschaftlichen Aufschwung, auch der „Campe’sche Hof“, ein so genannter Junkerhof, im Jahre 1574 erbaut wurde.

Diesen bewohnte Hilmar von Campe, der als Mitglied eines sächsischen Uradels Ende des 16. Jahrhunderts als Verwalter des verpfändeten Klosters Ilsenburg und dessen Güter eingesetzt war. Bis zum Jahre 1611 war der Hof belegbar noch in den Händen derer von Campe, danach wechselten die Besitzer, die jedoch, infolge des Adelshofes, allesamt adligen Geschlechts gewesen sein dürften.

17. Jahrhundert – Der „Stöltenkrug“

Der Stelten-, Steltzen- oder auch Stöltenkrug, dessen Geschichte ebenfalls eng mit der der „Rothen Forelle“ verknüpft ist, entstand Ausgang des 16. Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahre 1572, als die gräflichen Hüttenwerke in voller Blüte standen und verstärkt Geschäftsleute und Besucher nach Ilsenburg kamen. Er diente als Unterkunft der gräflichen Hüttenbeamten, die sich nicht mit dem einzig existierenden und bäuerlich anmutenden „Gemeindekrug“ zufrieden geben wollten. Der Stöltenkrug begründete sozusagen die gastronomische Tradition des späteren Landhauses „Zu den Rothen Forellen“.

Es wird vermutet, dass der Stöltenkrug, bevor er in gräfliche Herrschaft überging, in Privatbesitz geführt wurde. Unter gräflicher Herrschaft wurde er in Pacht gegeben, erst in Zeit-, später in Erbpacht. Ab dem Jahre 1634 ist dann eine, wenn auch nicht vollständige Pächterliste existent. Im Jahre 1770 ändert sich dann die Pachtform von der Zeitpacht in die Erbpacht, um den häufigen Pachtwechsel einzudämmen.

Da die Hüttenbeamten und Hüttenleute verpflichtet waren, ihr Bier nur im Stöltenkrug zu trinken oder zu kaufen, florierte die damalige Bewirtschaftung. Die Zahl der Pachtbewerber war mit 6 bis 8 Bewerbern stets sehr hoch, und durch den mit den guten Umsätzen einher gehenden großen Gewinn, überboten sie die Pacht oft, um diese „Goldgrube“ bewirtschaften zu können. Der Krug selbst erlebte nicht nur „goldene Zeiten“. 1747 klagten Gäste über „verfälschtes Bier“ und auch der spätere „Schwarze Hirsch“ erwies sich überliefert als elendste Dorfschenke.

18./19. Jahrhundert

Vom „Schwarzen Hirsch“ zur „Rothen Forelle“

18. Jahrhundert – Schwarzer Hirsch

Erst im 18. Jahrhundert ist namentlich wieder ein adliger Besitzer überliefert; es war der General von Meinecke, dessen Sarkophag noch heute an der Nordmauer der Marienkirche zu finden ist.

Nach der kurzen namentlichen Umbenennung des Kruges in „Schwarzer Hirsch“ unter dem Pächter Freytag, der es in Erbpacht betrieb, reiften Anfang des 19. Jahrhunderts bei der gräflichen Verwaltung Überlegungen, dieses Gasthaus aufzugeben. Das langsame Aufblühen des Fremdenverkehrs brachte die Notwendigkeit eines größeren, ansehnlicheren Gasthauses mit sich. Die Witwe von Meinecke verkaufte den Junkerhof dann im Jahre 1803 an die Grafen zu Stolberg-Wernigerode. Mit nun besagtem Grundstück des verstorbenen Generals besaß die gräfliche Verwaltung ein entsprechendes Anwesen, welches durch seine Größe und die Möglichkeit für Erweiterungsbauten und Garteneinrichtungen für einen größeren Gasthof wie geschaffen schien. Deshalb trat man an die Pächter Freytag heran und verhandelte wegen des Rückkaufes des Erbpachtrechtes, was am 30.08.1803 erfolgte.

19. Jahrhundert – Gasthof „Rothe Forelle“

Nach einigen Umbauarbeiten am Meineck´schen Grundstück öffnete hier am 01.09.1803 die neue Gastwirtschaft, die gleichzeitig die gräfliche "Schenkgerechtigkeit" mit übernahm. Die Einrichtung des neuen Gasthofes übernahm die gräfliche Rentei, die die Kosten mit etwa 1000 Reichstalern bezifferte. Anfangs verkehrten hauptsächlich Angestellte der Hüttenwerke in der namentlich noch „Herrschaftlichen Schänke“. Der neu errichtete Gasthof führte die Tradition des alten Stelten-, Steltzen- oder auch Stöltenkruges fort.

Am 31.03.1804 erfolgte dann die Umbenennung der Schenke in Gasthof „Rothe Forelle“, wobei der Name auf das gräfliche Wappen verweist, das rote Forellen auf weißem Grund zeigt.

Bis zum Jahre 1856 wurde das Anwesen administrativ geführt, wobei sich der Gasthof während dieser Zeit zu einer gewissen Blüte entwickelte. Ständige Gäste waren auch weiterhin die Hüttenbeamten, neben Kaufleuten, die mit der Hütte in Geschäftsbeziehung standen und natürlich die zunehmenden Harzwanderer, die hier eine „angenehme Unterkunft“ fanden.

Das Gasthaus verfügte über vielerlei Annehmlichkeiten, unter anderem eine Gondel auf dem oberen Hütten- und jetzigen Forellenteich, eine Kegelbahn sowie Maultiere und Esel für Gäste zum Aufstieg auf den Brocken. Der zunehmende Fremdenverkehr macht 1845 einen neuen Erweiterungsbau nötig, der einen Saal, 4 zusätzliche Logiszimmer und eine Schlafstube im Nebengebäude umfassen sollte (Kosten: 3.000 Taler).

20. Jahrhundert

Traditionsgaststätte in einem bewegten Jahrhundert

Nach erneuter und abwechselnder Verpachtung des Gasthofes ging er dann nach 8-jähriger Pachtzeit im Jahre 1890 mittels Verkauf in den Besitz von Fritz Lichtenberg über, der dann diesen um eine Dependance und ein Badehaus erweiterte. Ein weiterer, für den Betrieb notwendiger Umbau erfolgte dann 1920. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten in den 20er Jahren, blieb der Gasthof im Besitz der Familie Lichtenberg.

Durch eine zeitweilige Zweckentfremdung des Hotels als Massenquartier für Angehörige ausländischer Zwangsarbeiter in den 40er Jahren kam dann das Hotel völlig herunter.

Im Jahre 1942 verkaufte der letzte Besitzer Dr. Otto Lichtenberg das gesamte Grundstück an die Gemeinde Ilsenburg. Da lebhaftes Interesse bestand, das Hotel wieder in Betrieb zu setzen, wurden zu diesem Zwecke mit erheblichem Kostenaufwand verschiedene bauliche Veränderungen vorgenommen, um ein „erstklassiges“ Hotel zu schaffen.

Nach Ende des II. Weltkrieges wurde das Hotel beschlagnahmt und zuerst von den Amerikanern, dann von Engländern und ab Juli 1945 von der russischen Armee als Ortskommandantur zweckentfremdet. Der damalige Hotelbesitzer und Nazi-Aktivist Sedlacek (Kauf 1944) wurde in Haft genommen und verstarb im Gefängnis. Im Juli 1946 übergab die russische Armee der Stadt Ilsenburg erneut das Hotel „Zu den Rothen Forellen“.

1948 geht das Hotel dann endgültig und beurkundet in die Rechtsträgerschaft der Gemeinde Ilsenburg über, die erneut einen Pächter für das Objekt sucht. Dieser fand sich mit Herrn A. Höpner, dem es überhaupt zu verdanken war, dass unter den damaligen Zeitverhältnissen die „Rothe Forelle“ wieder gastronomisch in Betrieb genommen werden konnte.

Auch während der Zeit des Arbeiter- und Bauernstaates blieb die „Rothe Forelle“ Hotelbetrieb. Der bauliche Zustand verschlechterte sich jedoch und Renovierungen wurden nur verhalten vorgenommen. Der Hotelbetrieb endete dann erneut im Oktober 1993.

Gegenwart

Unser Charme ist Leidenschaft.
Alles! Außer gewöhnlich …

Im Zuge des Umbaus wurden die historischen Gebäude entkernt, der „Tanzsaal“ durch den Anbau des Wintergartens vergrößert und als Restaurant eingerichtet. Das Fachwerk wurde restauriert und neu ausgemauert, sämtliche elektrischen Leitungen und Wasserleitungen wurden neu installiert. Im neu errichteten Anbau entstanden zusätzliche Zimmer, ein moderner Seminarbereich und nicht zuletzt eine Bade- und Saunalandschaft.

Nach nur 14 Monaten Bauzeit eröffnete im Juli 1995 das behutsam renovierte heutige Landhaus „Zu den Rothen Forellen“, welches rasch weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt wurde. Schon bald erfolgte die Klassifizierung des Hotels – als erstes Hotel in Sachsen-Anhalt wurde das Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ 1996 mit 5 Sternen ausgezeichnet.

Seit April 2010 gehört das Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ zur kleinen, feinen Gruppe der Privathotels Dr. Lohbeck:

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand –
das Außergewöhnliche ihren Wert“ (Oskar Wilde)

Diese Philosophie wird in allen Häusern der Privathotels Dr. Lohbeck gelebt: mit Freude, mit Herzlichkeit und mit Leidenschaft. Jeder Mitarbeiter weiß, dass er an einem außergewöhnlichen Ort für seinen Gast tätig sein darf.
Jeden Tag stellt sich jeder einzelne Mitarbeiter die Aufgabe: „Ich möchte meinen Gast zum Stammgast machen!“

Persönlichkeit und persönliche Nähe sind deshalb für uns so wichtig, daher sind alle Hotels im Familieneigentum und familiengeführt.

Als Eigentümerfamilie steht die Familie Dr. Lohbeck mit ihrem Namen hinter den Leistungen ihrer Häuser. Zu den Privathotel Dr. Lohbeck gehören nur ausgesuchte und „handverlesene“ Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie. Kultivierter Hotelkomfort empfängt den Gast und gediegener und qualifizierter Service begleiten ihn unaufdringlich während seines Aufenthaltes. Genießen Sie uns!

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